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Die aktuelle Ausgabe der PZ‑Pustertaler Zeitung!

Ausgabe 2025/07
Veröffentlicht: 2. April 2025

Aktuelle Themen:

  • Industrie trifft Schule: Es geht um unsere Zukunft
  • Freiwillige Feuerwehr Bruneck: Die Stabsübergabe
  • Peter Sulzenbacher: „Das Feuer brennt immer noch“
  • Mittelschule Ahrn: Die ersten 60 Jahre
  • Karate Bruneck: Großer Erfolg bei der Italienmeisterschaft

Kommentar _ Ausg. 07–2025

Die Verantwortung wahrnehmen

Die Großveranstaltung „Industrie trifft Schule“ mit über 500 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus Abschlussklassen aus vielen Pustertaler Oberschulen war ein voller Erfolg. Es war eine von insgesamt sechs Veranstaltungen landesweit und sie stieß auf großes Interesse. Allein in Bruneck waren knapp 600 Schülerinnen und Schüler bei der Hauptveranstaltung im Nobis dabei. Es wurde viel über Nachhaltigkeit, Umweltschutz und künstliche Intelligenz diskutiert. Peter Rech, der Vorsitzende der Pustertaler Industriebetriebe, brachte es gleich zu Beginn auf den Punkt. „Es geht darum, die Zukunft gemeinsam zu gestalten“, meinte er. Daher wurde das Motto gezielt unter diesem Gesichtspunkt ausgewählt. Denn es braucht den Einsatz aller, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Nur so kann gleichzeitig Wohlstand und Wohlfahrt auch für die Zukunft garantiert werden.

 

Gerade in Bezug auf den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit gibt es jedoch noch viel zu tun. Denn das „Pariser Abkommen“, das von der breiten Mehrheit der Industrienationen unterzeichnet wurde, gibt klare Richtlinien vor. Innerhalb 2030 müssen demnach 25 Gt CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden. Doch die Weltgemeinschaft kommt diesbezüglich nicht so recht in die Gänge. Zudem gibt es Widerstände gegen rigidere Regeln. So wird dieser globale Wettlauf, an dem sich alle beteiligen müssten, zum Stolperlauf. Vor allem die Industrie muss und wird aber ihren Beitrag leisten, um den Wandel voranzubringen.

 

Die Industrie hat nämlich einen riesigen CO2-Fußabdruck. Das wurde auch bei der jüngsten Veranstaltung „Industrie trifft Schule“ in Bruneck mehr als deutlich. Wenn die globale Erderwärmung nämlich auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll, dann ist höchste Eile geboten. Damit das gelingt, braucht es einerseits die uneingeschränkte Hilfe der Staaten und andererseits auch jene der Unternehmen, insbesondere der Fertigungsindustrie. Sie alle müssen ihr Handeln überprüfen und den Kohlenstoffdioxidausstoß maßgeblich verringern. Dass es geht, wurde mehrfach aufgezeigt. Beim Thema „Nachhaltigkeit“ geht es in jedem Fall um die Auswirkungen auf die Menschen, den Planeten und den Unternehmensgewinn. Nur auf diese Weise lässt sich das Ganze dauerhaft und auch für die Zukunft absichern.

 

Bei der Veranstaltung im Nobis wurde auch deutlich, dass umweltfreundliches und nachhaltiges Wirtschaften bei uns längst ein wichtiges Thema ist und keineswegs als lästiger Kostenfaktor gesehen wird. Vielmehr handelt es sich um eine Symbiose aus konstanter Innovation, neuen Chancen, Export-Märkten und erhöhter Rentabilität. Dazu braucht es ein neues Denken und noch viele kleine Schritte. Vor allem in der Kreislaufwirtschaft, der Verschwendung, dem Recycling, den Lieferantenbeziehungen, dem Gebrauchtmarkt und dem Energieverbrauch gilt es noch einiges umzusetzen. Wenn auch das noch klappt, dann ist der Weg in eine strahlende Zukunft vorgegeben und die Nachhaltigkeit als Ergebnis des eigenen Handelns und integrierter Bestandteil des unternehmerischen Lebens erreichbar. Dazu sind wir alle gefordert. Und zwar ohne Ausnahme. Nur so werden wir unserer Verantwortung dauerhaft gerecht werden können. Packen wir es also gemeinsam an!

 

Ihr Reinhard Weger

 

 

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